Oase der Ewigkeit
Naturbestattungen in Deutschland
Sehr geehrter Herr Kapelle,
ich möchte mich von ganzem Herzen bedanken, auch im Namen der tibetischen Angehörigen der Verstorbenen!
Sie haben es uns auf eine ebenso zurückhaltende wie präsente und einfühlsame Weise ermöglicht, die Bestattungsform zu verwirklichen, die die Verstorbene als Tibeterin sich gewünscht hat und die für uns Angehörige tröstend und stimmig war. Und das alles in diesem außergewöhnlich schönen Wald bei Eitorf, zu dem schon die Anfahrt durch das Siegtal und über die bewaldeten Höhen eine wohltuende Einstimmung ermöglicht.
Die Verstorbene hat sich in langer schwerer Krankheit mitgeteilt, dass sie nicht – so weit weg von ihrer Heimat – in einer Urne eingeschlossen, getrennt von den lebenden Wesen und mit einer starren westlichen Zeremonie bestattet werden möchte. Die Vorstellung, dass nur ihre Asche direkt in der Erde an einem Baum in einer natürlichen Umgebung ruht und ein kleiner Teil auch nach Tibet zurückkehren kann, hat ihr im Angesicht des Todes gutgetan. Umso schöner, wenn später an diesem Baum auch die Asche weiterer Landsleute ihre letzte Ruhe finden könnte. Ich war dankbar für die Möglichkeit, im Vorfeld der Bestattung den Standort und den Baum in Ruhe selbst aussuchen zu dürfen, still umherzulaufen und mich zurechtzufinden. Dass wir die Asche eigenhändig an den Baum betten durften, ist eine weitere Hilfe, die Vergänglichkeit zu begreifen und anzunehmen. Nicht zuletzt schenkt der wunderschöne Platz auf einer Anhöhe im Laubwald und der ruhige Fußweg dorthin vom Parkplatz aus durch den Wald immer wieder Trost und Frieden. Vielen, vielen Dank!
Sie schenken Respekt, Wertschätzung und engagierte Unterstützung für die Bestattungsform, die zu den Betroffenen passt! Das ist so wertvolles Geschenk in dieser schweren Zeit.
Alles Gute für Sie und das ganze Team!
Hiltrud B.
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